Wer wir sind

Wir sind ein privater Unterstützerkreis mit den unterschiedlichsten Berührungspunkten zu Stefan Arzberger.

Wir sind:

DBlassKalkofDaniela Blaß-Kalkof
stellvertretende Direktorin einer deutschen Großbank

Mein Mann und ich sind seit über 15 Jahren mit Stefan Arzberger und seiner Frau Doreen eng befreundet.

Wir sind schockiert, über die Situation, in die Stefan nun in New York geraten ist und können das dort Vorgefallene in keinster Weise mit den Charaktereigenschaften, die wir bei Stefan erleben durften, in Verbindung bringen. Wir kennen Stefan als intelligenten, warmherzigen und friedvollen Menschen, der immer zur Stelle ist, wenn andere Hilfe brauchen.

Nun ist es an der Zeit etwas davon zurückgeben zu können und ihm in diesem Ausnahmezustand zur Seite zu stehen, zu helfen und Sie darum zu bitten, sich ebenfalls anzuschließen. 


HJDaerrHans-Joachim Daerr 
Botschafter a.D.

Zunächst beruflich – als Botschafter in Tokyo – und dann auch privat kenne und schätze ich Stefan Arzberger seit 9 Jahren. Als Japanhilfe- Beauftragtem des Auswärtigen Amtes nach der Erdbeben/Tsunamikatastrophe 2011 bleibt mir das mehrjährige Engagement des Leipziger Streichquartetts unvergessen. Die vielen Auftritte vor Ort für die Überlebenden waren wohl die nachhaltigste und bewegendste Katastrophenhilfe von deutscher Seite. 

Ich halte es für ausgeschlossen, daß Stefan die ihm in dem New Yorker Strafverfahren zur Last gelegten Handlungen begangen hat, wenn er dabei auch nur teilweise bei Bewußtsein war. Der an ihm kurz zuvor unter Einsatz von Betäubungsmitteln begangene Raub ist die einzige plausible Erklärung, und es ist ein großes Unglück, daß Polizei und Strafverfolgungsbehörden durch einseitige Fixierung auf seine Täterrolle den sofortigen und eindeutigen Nachweis verhindert haben, daß er selber Opfer eines Verbrechens war, welches ihn unzurechnungsfähig gemacht hat. 

Zu hoffen ist jetzt, daß der Richter, der Staatsanwalt und die Geschworenen aufgrund aller inzwischen vorliegenden Informationen und des Persönlichkeitsprofils von Stefan diesen Zusammenhang richtig einschätzen.

Schrecklich bleibt auch dann,daß für ihn als international auftretenden Musiker trotz Freilassung auf Kaution allein die Prozeßdauer wegen Arbeits- und Reiseverbot existenzvernichtende Wirkung entfaltet.


Prof. Dr. Eckard Heintz

Seit über dreißig Jahren bin ich als Kulturmanager und -veranstalter mit der klassischen Kammermusik und ihren Interpreten verbunden.

Auch das Leipziger Streichquartett mit seinem Primarius Stefan Arzberger war im Jahr 2008 willkommener Gast des von mir initiierten Münchner Kammermusikfests  „Nymphenburger Sommer“. Daher ist es mir eine Ehrenpflicht und Herzensangelegenheit, für Stefan Arzberger alsbald ein Benefizkonzert zu veranstalten.


Monika Henschel
Präsidentin des Verbands
Deutscher Streichquartette e.V. VDSQ

Stefan Arzberger ist unter den Gründungsmitgliedern unserer ehrenamtlichen Initiative, die sich bemüht, zukünftigen Musikergenerationen den Weg zu ebnen.

Ich habe Stefan Arzberger in den vergangenen vier Jahren unserer Zusammenarbeit als hilfsbereiten und emphatisch denkenden Kollegen erlebt, der sich mit seinem freundlichen Wesen stets ausgleichend und konstruktiv für die Gemeinschaft engagiert hat.

Der Tag des Überfalls auf ihn am 27. März hat zwei Menschenleben zerstört und von heute auf morgen die gesamte Existenz unseres Kollegen zerschlagen.

Stefan ist auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen. So wie er für andere da war, setzt sich unsere Kollegenschaft nun für ihn ein. Bitte helfen auch Sie!


Gitta Niemann

Stefan kenne ich seit nunmehr fast 20 Jahren. Ich habe ihn in der Zeit immer als sehr warmherzigen, humorvollen und tollen Menschen erfahren. Als ich im März von den Vorfall in New York las, war ich sofort überzeugt: Stefan, niemals, selbst mit viel Phantasie und Vorstellungskraft.

Dabei erinnerte ich mich an eine Begebenheit, die wir beide erlebt haben, den zu frühen Krebstod eines gemeinsamen Freundes. Stefan war damals dabei, als er starb. Die Eltern des Freundes hatten es leider nicht mehr geschafft, dabei zu sein. Sie kamen erst kurz nach seinem Tod. Um den Eltern diese sehr schwere Situation ein wenig zu erleichtern, hat er – da er das kalte Krankenhauslicht als unerträglich empfand – Kerzen bei einer Freundin besorgt, um den Raum in einen würdevolles Licht zu bringen.

Ein Mensch mit einem solchen Feingefühl und einer solchen Sensibilität ist niemals in der Lage, einen anderen Menschen bewusst und unter freien Willen so zu verletzten.

Ich wünsche ihm und seiner Familie, dass er möglichst schnell freigesprochen wird. Wieder zu Hause bei seiner Frau und seinen Freunden sein kann und vor allem wieder Musik macht.


roDr. Rainer Ohler
Leiter Unternehmenskommunikation der Airbus Group

Ich beteilige mich aktiv an dieser Initiative, weil ich Stefan Arzberger im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit, als engagierten und couragierten Musiker kennen- und schätzen gelernt habe.

Wenige Wochen nach der Fukushima-Katastrophe erreichten uns Hilferufe von Deutschen aus Japan. Sie berichteten von den vielen Absagen deutscher Besucher, Geschäftsreisender, Musikgruppen und Orchester. Was uns in Deutschland verständlich erschien, wurde in Japan mit sehr viel Unverständnis aufgenommen. Die Japaner legten es entweder als Dummheit, Verrat oder Feigheit aus. Und sie registrierten sehr wohl, dass aus keinem anderen Land ähnlich viele Absagen wie aus Deutschland kamen.

Dann hörten wir vom Leipziger Streichquartett unter der Leitung von Stefan Arzberger. Es war trotz allem bereit nach Japan zu fliegen und Konzerte zu geben. Das wollten wir als Airbus Gruppe unterstützen und haben dieses Vorhaben ein wenig gesponsert. In Deutschland gab es auch recht kritische Presseberichte zu dieser Reise. Von einigen Daheimgebliebenen wurde dem Ensemble „Verrat“ vorgeworfen. Seither weiß ich aber, dass Stefan Arzberger und sein Quartett Herz und Charakter haben.

Als ich von seinem Fall hörte, habe ich mich entschlossen, mich für sein damaliges Engagement zu revanchieren und mich für ihn einzusetzen.


 

Ein Gedanke zu „Wer wir sind“

  1. Liebe Förderer, lieber Stefan,
    Gerne helfe ich mit damit dieses unsägliche Verfahren auf einer guten Ebene zu Ende geht. Du sollst wieder Geige spielen, und das Gericht sich um Verbrecher kümmern. Aber ohne Dich . Ich denke sehr lieb an Dich und hoffe auf baldige Klärung !
    Dein Reinhold

Kommentare sind geschlossen.