Lebenslauf Stefan Arzberger

stefan
  • geboren 1972 in Rodewisch/Vogtland
  • erhielt im Alter von vier Jahren seinen ersten Geigenunterricht am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau
  • 1989 Studium an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig bei Prof. Klaus Hertel
  • in dieser Zeit Mitglied des European Community Chamber Orchestra sowie Konzertmeister des Gustav-Mahler-Jugendorchesters
  • 1992 Engagement am Gewandhausorchester Leipzig, zuletzt als stellvertretender Erster Konzertmeister der ersten Violinen
  • als Mitglied diverser Ensembles (Gewandhaus-Oktett, Sinfonietta Leipzig, Arzberger-Quartett, Leipziger BarockSolisten) widmete er sich der Kammermusik und der zeitgenössischen Musik
  • seit 1997 Mitglied des Orchesters der Bayreuther Festspiele
  • seit 2003 Mitglied des Luzern Festival Orchester unter Leitung von Claudio Abbado ab 2005 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig Felix Mendelssohn Bartholdy

23 Gedanken zu „Lebenslauf Stefan Arzberger“

  1. Lieber Herr Arzberger,
    Ihr Schicksal berührt mich schon deswegen, weil ich einige Jahre zusammen mit Ihrer Schwester K. in Leipzig bei einem der berühmtesten Knabenchöre der Welt arbeitete und Sie von Auftritten in der Thomaskirche samstags „kenne“.
    Ich war sehr erleichtert, als ich hörte, dass sie frei sind und heute wieder nach Deutschland reisen dürfen. Man erwähnte eben in einem Fernsehbericht, dass Sie davor ein bisschen Angst haben. Das kann ich gut nachvollziehen.
    Aber wenn sich Türen schließen, öffnen sich immer neue. Und man sollte sie mit viel Mut und Gottvertrauen durchschreiten.
    Manchmal, wenn ein Leben „zu glatt“ verläuft, bekommt man ein „Schicksal“ vor die Füße geschmissen, damit man gezwungen ist inne zu halten und über sein Leben nachzudenken. Ich kenne das aus eigener Erfahrung, allerdings in anderen Lebensbereichen.
    Haben Sie Mut!! Die Familie und echte Freunde stehen sicher voll hinter Ihnen!
    Und beruflich wird es auch wieder aufwärts gehen! Da bin ich mir ganz sicher!

    Es grüßt Sie herzlich Grit Miamingui

  2. hallo herr arzberger , es gibt böse menschen , die wollen nur viel Geld haben , hatten sie eine Dame zu gast ? sowas ist doch kein grund , jedenfalls für mich , jemanden zu ruinieren , haben sie eine Familie , das wäre dann sehr schlimm , jedenfalls für die Familie ! sie haben bestimmt alles ausprobiert , aber wenn es nicht stimmt , verachte ich diese dreckige weise noch mehr , mehr geht garnicht , ist ekelhaft ! das recht soll siegen , sagen sie einfach nur , wie es war !

  3. Lieber Herr Arzberger,

    ich habe Ihren Fall in den letzten 15 Monaten verfolgt und bin über Ihr Schicksal außerordentlich berührt. – Umso mehr bin ich heute erfreut und erleichtert, dass Ihr Fall eine positive Wendung genommen hat und Sie hoffentlich in wenigen Tagen wieder in den Armen Ihrer Familie sein dürfen.

    Für Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute. Vielleicht kreuzen sich unsere Weg auch persönlich.

    Herzliche Grüße aus dem Taunus sendet Ihnen,
    Ihr Gregor Kaup

  4. Liebe family Arzberger,
    haben es grad! gelesen und seitdem ein breiiiiites Lächeln im Gesicht – YEEEEESSSSS !!!! :)) … finally !!!! :))
    Eine entspannte Rückkehr und allllesalles Gute!!! :))
    Freuen uns sehr, Sie in der Alten Oper o im Wi Kurhaus;) spielen zu sehen :)) – GLG von Ihren bayrischen fans aus wiesbaden

  5. Sehr geehrter Herr Arzberger,
    ich habe im Mai die 37 Grad Reportage über Sie im Zdf gesehen und seit dem frage ich mich immer wieder, ob Sie denn irgendeine Möglichkeit haben trotz allem Musik zu spielen wo und für wen auch immer, also unendgeltlich. Für einen guten Zweck z. B. in Hospitzen oder Krankenhäusern. Es ist ja nach den ersten Wochen und Monaten nun vermutlich mit das schwerste einen sinnvollen Alltag zu finden. Irgendeine Aufgabe, die einem Antrieb gibt. Als Musiker ist das Musizieren ja auch vermutlich nicht nur Arbeiten um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sondern sicherlich auch ein Lebenselexier, etwas, das man braucht, wie die Luft zum atmen. So stell ich mir das jeden falls vor, da ich selbst seit meiner Kindheit musiziere und singe. Haben Sie die Möglichkeit Geige zu spielen?
    Die anonymen Kommentare können eigentlich nur von Menschen kommen, die selbst etwas durch zu stehen hatten und leider niemanden hinter sich wußten. Die selbst nicht erfahren durften, was es heißt, wenn andere für einen kämpfen, zu einem stehen, was immer auch geschieht. Traurig, dass sie dies anderen Mitmenschen nicht einfch selbst von Herzem wünschen können. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Zuversicht und irgendwann eine Idee, was diese Erfahrung für Ihr weiteres Leben positives bewirken kann. Was diese Aufgabe für Sie zu bedeuten hat. Auf eine baldige Heimkehr nach Deutschland.
    Herzlich
    Caroline Wirth

  6. An Peter und Johannes, vielen Dank für Ihre Kommentare, die mal aus dem üblichen Mitleidsgetöne heraus fallen. Bei allem Mitgefühl für Herrn Arzberger und großem Respekt vor seiner Musik sollte man ihn wirklich nicht als „unfehlbar“ und absolut „armes Opfer“ hinstellen. Man sieht es doch immer wieder bei bekannten Persönlichkeiten (aktuell zB Stefan Lewandowski oder Georg Schlagbauer), dass auch Menschen die in der Öffentlichkeit stehen nicht unfehlbar sind. Dazu müssen sie dann auch stehen, ob sie wollen oder nicht. ALLES Gute für Herrn Arzberger!

  7. Mein Mann und ich haben über Ihre Situation aus dem Fernsehen erfahren. Heute habe ich die bekannten Fakten nochmals nachgelesen. Ich nehme an, dass in Hotels in vielen Teilen der Welt auch die Rezeptionisten beide Augen zudrücken, wenn gewisse Frauen mitgebracht werden. Entweder bekommen sie Geld vom Hotelgast oder vom Besuch. Ausserdem hat ein Hotel kein Interesse daran, die Polizei ins Haus zu holen und zum Tatort eines Raubes oder von Schlimmerem zu werden, lieber wird vertuscht. Sonst hätte jemand sofort zu Hilfe kommen müssen, als diese ‚Frau‘ mit dem Computer mitten in der Nacht das Hotel verliess. Sie war dort kein Gast und hätte sich nicht im Hotel aufhalten dürfen. Sie war also eine Diebin. Mein Mann und ich sind immer wieder in den USA. Als Ausländer ist man immer angreifbar, leider, egal, ob im Strassenverkehr oder bei Überfällen. Manchmal trifft man auf einen Zollbeamten, der keine Deutschen mag und einen drei Stunden warten lässt. Wie kann Ihnen Musik helfen? Hören Sie Tom Kenyon und seine Vokalisierung. Gehen Sie in ein Hindu Zentrum und hören Sie Mantren. Gehen Sie zu Gospels, zu Gregorianischer Musik. Füllen Sie Ihre Seele mit spiritueller Musik und bleiben Sie zuversichtlich. Sie sind am richtigen Ort zur richtigen Zeit, ob Sie es wissen oder nicht. Ihre Seele weiss es. Licht und Segen.

  8. Diese ganze Geschichte, die Herr Arzberger hier erlebt, ist ausgesprochen verstörend. Ich selbst bin, wie Herr Arzberger, im Vogtland der DDR aufgewachsen und kenne das Vorgehen von totalitären Staaten. So ging mein Schuldirektor von Ausbildungsbetrieb zu Ausbildungsbetrieb bei denen ich mich beworben hatte, und setzte deren Inhaber unter Druck, mich abzulehnen. Der Grund: weil ich mich zu meinem christlichen Glauben bekannte und statt der „Jugendweihe“ die Konfirmation feierte. Willkür, Machtmissbrauch und Zerstörung der Persönlichkeit – das erlebte ich tagtäglich als Christ im sozialistischen Schulalltag. Doch dass man genau diese Verhaltensweisen just in jenem Land wiederfindet, das sich selbst als das freieste und demokratischte Land der Welt versteht, das grenzt nun wirklich an Schizophrenie. Hier gewinnt man den Eindruck, dass von Seiten der Exekutive und Judikative alles unternommen wurde, um einem Verdächtigen jegliche Möglichkeit zu nehmen, angesichts eines Verdachtes seine Unschuld zu beweisen. Willkür und Machtmissbrauch statt Rechtsstaatlichkeit. Wie erbärmlich!

  9. Der Fall unterstützt meine Vorbehalte gegenüber dem Rechtssystem der USA
    Unabhängig von der Rechtslage ist es erschreckend, dass es nach meinen Informationen kaum Hilfe von der deutschen Botschaft gibt.
    Ein Ratsherr meiner Heimatstadt war kürzlich ohne ersichtlichen Grund eine Woche in der Türkei inhaftiert ,ohne Hilfe von der von ihm informierten deutschen Botschaft zu erhalten. Wie kann so etwas sein??
    Will die deutsche Regierung keine Kritik am Vorgehen der Justiz“befreundeter Staaten“ üben?

  10. Habe gerade im TV den Bericht über diesen Fall gesehen. Es zeigt wieder einmal mehr, wie in USA die Justiz „tickt“. Ich gehöre seit Jahren dem „Freundeskreis Jens Söring“ an, der unschuldig seit 1990 in Virginia im Gefängnis sitzt. Die Unterstützung seitens der deutschen Bundsregierung kann man vergessen. Und auch hier im Fall Stefan Arzberger darf man sich nicht allzu viel Hoffnung machen. Leider.

  11. Liebe Unterstützer, lieber Herr Arzberger,
    es ist hart und unerwartet, was Herr Arzberger hier ertragen muss vor allem auch im Vergleich zu Deutschland. Aber: Herr Arzberger hätte sich als Ausländer sowieso und als erfahrender Reisender bei der Mitnahme eines Prostituierten auf sein Hotelzimmer oder auch schon allein nach dem Gespräch mit den beiden Engländerinnen in der Bar des Hotels Hudson nicht nach Mitternacht noch allein – offenbar auf der Suche nach – sagen wir mal wohlwollend – Abwechslung in erhebliche Gefahr bringen dürfen. Jeder erfahrene Reisende weiß, dass schon in Frankreich aber erst recht in den USA, außer in Nevada, die Prostitution verboten ist – spätestens seit dem berühmten Bildern von Hugh Grant. Ja, das waren Fehler die zu unerwarteten Konsequenzen geführt haben. Da reicht schon ein flascher Blick nach rechts, um sein Leben zu verlieren. Ja, er hat damit alles zerstört, was er sich mit Hilfe vieler aufgebaut hat. Ja, es ist traurig. Aber: Er ist allein verantwortlich dafür und die Hängepartie, die er bis zu einer gerechten Verurteilung durchmacht hat er zu ertragen. Selbst bei einer Verurteilung, gibt es immer noch ein Leben und ein leider anderes Schicksal, als das, was er sich vorgestellt hat. Aber geht das nicht jedem Menschen so. Ich finde es jedenfalls als bigott und sarkastisch für einen Menschen, der immerhin noch frei herumläuft eine derartige Spendenkampagne loszutreten, nur weil dieser gut Geige spielt, nett wirkt, gut aussieht und Mitleid erzeugt, während die, die gerade in Leipzig oder anderso im Osten ein um ein Vielfaches schlimmeres Schicksal erlitten haben und von den Folgen nie mehr loskommen viel mehr Mitleid verdienen aber leider und verständlicherweise nicht über ein tatkräftiges und zahlungskräftiges Umfeld verfügen. Das heißt nicht, dass Freunde nicht helfen sollen, aber lasst die Kirche im Dorf. Herr Arzberger ist für sein Schicksal verantwortlich und solange er für seine Straftaten eine Strafe bekommt, die ein demokratischer Staat mit einem funktionierenden – natürlich nie tadellosen aber korrigierbaren – Rechtssystem verhängt, solange gibt es eigentlich außer der Verwunderung, wie er mit seiner Sexualität umgegangen ist nichts auszusetzen. Bedenken Sie bitte auch, dass es allegemein also auch Herrn Arzberger bekannt ist, das NYC sich von der gefährlichsten Stadt der Welt gerade durch harte Strafen und Null-Toerlanz zu einer der sichereren Städte in den USA gewandelt hat. In „God we trust“ heißt auch, dass die die sich kriminell verhalten, wie alle ganz sicher von Gott in ihr Schicksal geleitet werden. Dagegen sich zu entrüsten ist natürlich weiterhin erlaubt. Viel Glück und viel Kraft für das Durchstehen dieses auch mich sehr berührenden Schicksals wünsche ich Herrn Arzberger nicht ohne Hinweis, dass man als begnadeter Geiger zwar weder vor dem Gesetz noch vor Gott noch bei irgendeiner Moral Sonderrechte genießt, aber immerhin die Möglichkeit hat, selbst im Gefängnis sich musikalisch und sei es nur bei der Gründung eines Orchesters befriedigend engagieren kann. Und wenn es nicht gelingt, das bisherige Vermögen auf seine Frau zu übertragen und sich den Kosten und Schadensersatzforderungen zu entziehen, sei ihm gesagt, dass sicher die Millionen, die von Hartz IV leben müssen es sich auch einrichten können, wobei für Herrn Arzberger sicher der Pfändungsfreibetrag ständig zur Verfügung stehen wird, mit dem man gut leben kann. Den Spendensammlern sei gesagt, dass sie vielleicht die Spenden sammeln sollten für die arme Frau sammeln sollten, die als normaler Hotelgast ein Martyrium durchgelebt haben muss, dass ihr ganzes Leben verändert. Denn die ist ganz sicher in diesem Fall ein wirklich unschuldigeres Opfer ohne die Berühmtheit und Unterstützung von Honoratioren!

    1. Ich hatte auch fast genauso dasselbe geschrieben, aber es gefiel den Unterstützern (!) nicht, meinen Kommentar hier zu veröffentlichen. Jeder übersieht die Tatsachen, was zu diesem Fall geführt haben. Wenn man zum Kernpunkt geht, bemerkt man, dass alles nur als eine Konsequenz seiner Neigung zu sexuellen Abwechslungen als ein verheirateter Mann geschehen ist, und das ist die nackte Wahrheit, und das ganze Tamtam wird deshalb gemacht.

      1. So Sie mögen, können wir Ihre Thesen und Anschauungen gerne direkt besprechen.Aus der Anonymitaet heraus schreibt es sich ja dann doch ganz einfach. Beste Gruesse – St. Arzberger

        1. Es geht hier nicht ums Ausnützen der Anonymität oder um eine Demagogie. Manche kommentieren hier einfach anhand der zur Verfügung gestellten Fakten, Darstellung der Videoaufnahmen und Zeitungsberichte. Sie können ruhig behaupten, überhaupt kein Fehlverhalten Ihrerseits begangen zu haben. Das ist schon in Ordnung. Ich kann auch niemanden dazu zwingen, die moralischen Werte, die ich gutheiße, anzunehmen. Höchstwahrscheinlich wird man Frau. Robinson eine gewisse Summe als Schmerzensgeld zahlen müssen und es wird zu einer Einigung kommen.

          1. Dann schreiben Sie doch bitte unter Ihrem Klarnamen – so wie dies alle anderen in diesem Blog auch tun. Oder widerspricht das Ihren moralischen Auffassungen?
            Danke! St. Arzberger

          2. Ich gebe hier mehrere spontane Beispiele, bei denen andere auch ohne Klarnamen in diesem Blog kommentiert haben. Anscheinend haben diese Sie bis jetzt nicht gestört. Es hat mit moralischer Auffassung nichts zu tun, sondern mit Recht auf die Privatsphäre!

            Timo sagt:
            17. Mai 2016 um 22:43

            Isabel W sagt:
            18. Mai 2016 um 22:06

            K. Meyer sagt:
            18. Mai 2016 um 9:19

            Charlotte sagt:
            17. Mai 2016 um 23:10

            Gabriela sagt:
            30. Mai 2016 um 13:27

            Peter sagt:
            27. April 2016 um 13:55

            Susanne sagt:
            1. April 2016 um 12:15

    2. Man sagt gemeinhin, Wasser finde immer einen Weg. Menschen, die nach einer Überschwemmung aufräumen, sehen das immer wieder. Mit dem Wasser kommen stets mehr oder weniger viel Schlamm und andere Substanzen, deren oft mühsame Beseitigung notwendig ist, um wieder versuchen zu können, an das früher gewohnte Leben in der vertrauten Umgebung anzuknüpfen.

      Der in Rede stehende Sachverhalt ist schlimm, der Ablauf der behördlichen Ermittlungen entspricht nicht den heutigen Möglichkeiten der Ermittlung von Sachverhalten, das betrifft sowohl den Zustand des Beschuldigten als auch der geschädigten Person.
      Schon der zeitliche Ablauf ist bedrückend, angesichts des strafrechtlichen Vorwurfs und der horrenden Schadensersatzforderung. Die zu Anfang unterbliebenen Feststellungen, die für die Beurteilung von Bedeutung sind, und die beruflichen Konsequenzen wiegen schwer, und belasten umsi mehr, je länger sich das Verfahren hinzieht.
      Die Unterstützung kann und muss da einiges ausgleichen, und sie ist gerade auch deshalb so wichtig. In dieser Hinsicht sind, wie auch sonst, nicht alle Menschen gleichgestellt.

      Selbstgerechte Bemerkungen und Unterstellungen mögen ihre Begründung im persönlichen Schicksal des Absenders haben, sie bleiben aber auch dann ungenießbar, und ohne Nutzen für den Absender.

      1. …ich musste und wollte Ihren Post einfach mehrfach lesen!
        Treffender und auch hinterfragender hätte man es nicht formulieren können.
        In Hochachtung ob Ihrer Zeilen verbleibt –
        Stefan A.

        1. Was immer Urasache war, ob ein Fehlverhalten vorliegt – oder eben auch nicht ( wer weiß denn, zu welchem Zwitpunkt die KO-Tropfen zum Einsatz kamen! Und freiwillig sah das, was auf den Kameras zu sehen war, auch nicht aus!): Die amerikanische Justiz hat viel versäumt und ist für unser Rechtsverständnis nicht nachvollziehbar. Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viel Kraft. Und falls weiter finanzielle Unterstützung benötigt wird, tragen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne etwas bei.

    3. Hallo, Peter, es tut mir wirklich leid, dass Du kein wirkliches Verständnis für die Situation von Stefan Räubergeschichte aufbringen kannst und ihn aus meiner Sicht sogar diffamierst. Wertungen über evtl. sexuelle Vorlieben gehen Sie gar nichts an. Und aus meiner Sicht hat dies Prostituierte bereits im Lokal die KO-Tropfen ins Glas geschüttet, denn nur so ist das Verhalten auf dem Video der Überwachungskamera zu erklären. Wie dem auch sei: hier angeblich eine Situation auszunutzen, nur weil man ganz nett aussehe und Geige spielen könne, geht wohl komplett am Problem vorbei. Hier wird durch ein völlig unverständliches Rechtssystem eine Karriere ruiniert, als Selbstständiger lebt Herr Arzberger von Einnahmen, die er seit mehr als 15 Monaten nicht mehr hatte. Er war auf jeden Fall auf Unterstützung angewiesen, und wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag geleistet. Und nur zur Ino: Dasselbe hätten wir auch gemacht, wenn er nicht Geige spielen könnte! Ich wünsche Herrn Arzberger jedenfalls, dass er bald zurückkehrt und an seine Karriere anknüpfen kann. Meinmann und ich würden uns jedenfalls sehr freuen, wenn wir ihn anlässlich eines Konzertes in München einmal kennen lernen dürften. Und übrigens: ich veröffentliche alle Posts mit meinem echten Namen!

  12. Gebt niemals die Hoffnung auf!
    Ich wünsche Kraft und Zuversicht und ein baldiges Ende dieses Albtraums.

    Die Glut des Herzens ist am besten in den Tagen voller Dunkelheit zu erkennen.
    Chevalier

  13. Eine beeindruckende Vita, die jetzt dabei ist, zerstört zu werden – es dreht einem den Magen um. Was immer auch genau passiert sein mag in dieser Nacht: eine korrekte und faire Behandlung sieht anders aus. Die Schilderung der Vorgehensweise von Polizei und Justiz in den USA steht in einem krassen Missverhältnis zu den verherrlichenden Gerichtsverhandlungen in zahlreichen Hollywood-Streifen. Ich wünsche Ihnen, Herr Arzberger, viel Durchhaltevermögen – es ist noch nicht zu Ende !

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